Anlagen / Informationen

Koch- und Backkammern

Informationen zu Aufbau, Einsatzbereichen und typischen Funktionen dieser Anlagen.

Koch- und Backkammern werden in verschiedenen Größen als Einwagen-Kammern und für größere Produktionsmengen als Mehrwagenanlagen zur Beschickung mit 2, 3 oder 4 Kammerwagen angeboten.

Folgende branchenübliche Behandlungsprozesse werden mit Koch- und Backkammern durchgeführt: RÖTEN – TROCKNEN – KOCHEN – HEISSGAREN – BACKEN - REIFEN (bei eingebauter Klimaeinrichtung) – DUSCHEN (Option) – ABLÜFTEN – REINIGEN (Option) - EVAKUIEREN

Eine Koch- und Backkammer besteht aus einer gut isolierten Behandlungskammer mit integriertem Umluftsystem mit Ventilator und Heizsystem zur Beheizung der Umluft. Frischluft wird prozessabhängig der Umluft zugemischt.

Es werden Anlagen mit vertikalem Umluftsystem und Querstrom-Anlagen mit vertikaler Luftführung für eine hohe Beschickungsdichte bei besserer Gleichmäßigkeit der Produkte angeboten.

Als Beheizungsmöglichkeiten stehen Elektro, Gas, Heizöl, Dampf (Temperatur limitiert) und Thermoöl zur Verfügung.

Bei optionalem Einbau eines Klimapakets (Kühlverdampfer, Miniheizung, Feinbefeuchtung und wählbarer Umluftgeschwindigkeit) kann dieser Anlagentyp auch für Klima-Reifeprozesse eingesetzt werden.

Durch modernste Steuerungssysteme sind jederzeit reproduzierbare Behandlungsprogramme abrufbar. Für jedes individuelle Produkt wird eine Abfolge von Behandlungsschritten mit Temperatur, relativer Feuchte und Arbeitszeit, evtl. Kerntemperatur und Delta T-Wert unter einer Programmnummer abgespeichert. Diese Programmnummer kann jederzeit wieder abgerufen werden. Bei Anschluss der Steuerung an ein Visualisierungs- und Aufzeichnungssystem (z. B. VISUNET) können die Produktionsdaten chargenweise registriert bzw. dokumentiert werden.

Folgende Zusatzfunktionen sind bauartabhängig erhältlich:

  • Automatische Türöffnung
  • Kühldusche
  • Doppelheizung (z. B. Dampf und Elektro kombiniert)
  • Klimapaket
  • Reinigungssystem
  • Datenaufzeichnungssystem (z. B. VISUNET)